7.9.2026
- Pressemitteilung
gridX veröffentlicht Report zur Konnektivitätslücke im Einfamilienhaus

Fehlende Vernetzung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen kostet Eigenheimbesitzer jährlich bis zu 1.500 €

  • Etwa 11,8 Mio. rein elektrische Pkw (BEV) und Wallboxen, Heimspeicher, Wärmepumpen und Photovoltaik-(PV-)Anlagen sind in Deutschland installiert, die smart vernetzt Einsparungen von bis zu 1.500 € pro Haushalt erzielen können
  • 8,3-facher Anstieg der Negativpreisstunden zwischen 2022 (69 Std.) und 2025 (573 Std.), entsprechend einer CAGR von 102 %, bestätigt das zunehmende Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage durch mangelnde Gerätevernetzung und unterstreicht die Bedeutung flexibler Verbrauchsanlagen
  • gridX’ Installationspartner Koehrer Solar setzt auf die neu eingeführte Inbetriebnahme im Remotemodell, die Zeit beim Installateur spart, Geld beim Unternehmen und die Vernetzung erleichtert


Aachen, 7. September 2026 – gridX, einer der in Europa führenden Anbieter smarter Home-Energy-Management-Systeme (HEMS) und Aggregator von Haushaltsflexibilitäten, hat seinen neuen Connectivity Report in englischer Sprache veröffentlicht. Dieser beantwortet, wie Vernetzungstechnologien und -partnerschaften eine fragmentierte Anlagenlandschaft in skalierbare Energiekonzepte verwandeln können, Einsparpotenziale nutzbar machen und Zugänge zum Flexibilitätsmarkt schaffen.



Hybride Konnektivität bringt Anlagenausbau und -vernetzung in Einklang

Dezentrale Energieanlagen wie beispielsweise Elektrofahrzeuge (EV) sind im Aufwind. Allein im Juli 2026 wurden in Deutschland 78.609 BEV (+61,7 % gegenüber Juli 2025) und 105.284 Hybrid-Pkw (nach +102.369 im Juli 2025) zugelassen. Um die wachsende Anlagenzahl smart und nachhaltig zu vernetzen stehen Eigenheimbesitzern grundsätzlich zwei Optionen zur Verfügung. Ein einzelnes EV lässt sich schnell und umstandslos per Cloud in ein HEMS integrieren; ein Haushalt mit mehreren Anlagen verlangt ein physisches Gateway, das unter anderem bis zu zehn Tage lang offlinefähig ist und die regulatorische Nachweisführung für § 14a EnWG und § 9 EEG erbringt. Außerdem ist es Grundlage für das sogenannte „Value Stacking“ von netzdienlicher Steuerung, Eigenverbrauchsoptimierung und Optimierung nach dynamischen Tarifen mit Erlösen von bis zu etwa 1.050 € jährlich. Stellt der Haushalt seine steuerbaren Verbrauchseinrichtungen ab 2027 zusätzlich für Flexibilitätsdienste zur Verfügung, kann er dafür weitere rund 400 bis 800 € erzielen, womit in der Spitze bis zu um die 1.500 € pro Jahr möglich sind.

„Unsere Branche ist bei der Installation neuer Anlagen mittlerweile deutlich schneller als bei deren Vernetzung. Wer Flexibilität im Eigenheim erschließen will, setzt jetzt auf beide Wege: die Cloud-Anbindung, um schnell eine hohe Anzahl von Fahrzeugen zu verknüpfen, und das lokale Gateway, um das volle Steuerungs- und Optimierungspotenzial des Gesamtsetups auszuschöpfen. Weder Energieversorger noch Endkund:innen sollten sich zwischen Tempo und Wertschöpfung entscheiden müssen“, sagt Jonas Quilitz, geschäftsführender Chief Product Officer von gridX. 



Herstellerpartnerschaften sichern Interoperabilität und Komfort

Eigene Erhebungen unter Installateuren zeigten, dass der vollständige Scan aller Netzwerkkomponenten im Schnitt in weniger als 90 Sekunden erfolgt und 63 % der gridBox-Installationen in weniger als zehn Minuten abgeschlossen sind. In der Folge bewerteten sie die Installationsfreundlichkeit mit durchschnittlich 4,1 von 5 Sternen.

Möglich macht solche Ergebnisse die hohe Interoperabilität der XENON Plattform bzw. der gridBox mit über 500 Geräten von mehr als 50 internationalen Herstellern. Bei der Installation von Geräten von Ready for gridX-Partnern wie beispielsweise go-e oder Huawei reduzieren die vorvalidierten Integrationen die Menge der Supporttickets um drei Viertel.



Best Practice der neuen Remote-Installation mit Koehrer Solar

Ein benutzerfreundlicher und effizienter Installationsprozess treibt die Vernetzung dezentraler Energieanlagen voran. Mit Unterstützung seines Partners Koehrer Solar hat gridX die Remote-Installation der gridBox ausgerollt. Dessen Geschäftsführer Raphael Köhrer erklärt: „Die Möglichkeit, die Kommissionierung aus der Ferne im Backoffice vorzubereiten und anschließend nur noch die Hardwareeinrichtung bei Kund:innen vor Ort durchzuführen, spart unseren Installateuren Zeit und macht Schulungen hinfällig. Das reduziert nicht nur die Kosten für unser Unternehmen, sondern erhöht auch die Zufriedenheit der Endnutzer:innen.“ 

Daneben bietet gridX drei weitere Installationsmöglichkeiten an: erstens die vollständige Eigeninstallation, die sich zunächst für das Nachrüsten bestimmter bereits vorhandener Anlagen eignet und bereits bei Endkund:innen von E.ON Deutschland Anwendung findet; zweitens die unterstützte Eigeninstallation, wo der Haushalt zum Beispiel telefonisch durch den Installationsprozess geführt wird; sowie drittens die professionelle Installation und Inbetriebnahme vor Ort durch einen Installateur mithilfe des Installer Hub.

Der Link zur Downloadseite des Reports lautet: https://eu1.hubs.ly/H0y5Jp50

Über gridX

gridX ist Europas führendes Smart-Energy-Unternehmen mit Sitz in Aachen und München. Mit seiner Energiemanagementplattform verbindet, steuert und optimiert gridX dezentrale Energieanlagen im Zuhause sowie an Ladestationen für Elektrofahrzeuge nahtlos. Endkund:innen können die Flexibilität ihrer Energieanlagen monetarisieren, da gridX deren Kapazitäten bündelt und für den Handel auf verschiedenen Energiemärkten zur Verfügung stellt. Klassische Energieversorger und innovative Energie-Scale-ups können neue Einnahmequellen erschließen und ihren Endkund:innen einen höheren Nutzen und niedrigere Stromrechnungen bieten. Betreiber von Ladestationen können mehr (Schnell-)Ladepunkte installieren und gleichzeitig die Kosten senken.

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