ChargeOne ist Experte für Ladelösungen im Bereich E-Mobilität und fungiert unter der Marke des Münchner Traditionsunternehmens Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH deutschlandweit als Charge Point Operator. In dieser Funktion setzt ChargeOne verschiedenste Ladeinfrastrukturprojekte um.
Als·Ladepunktbetreiber·baut und betreibt ChargeOne deutschlandweit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (EVs). Dabei gibt es allerdings einige Herausforderungen zu überwinden: Das Laden von EVs verursacht hohe Lasten für das Netz und Netzanschlusspunkte. Mit der rapide steigenden Nachfrage nach Elektromobilität wandeln sich daher auch die Anforderungen an die Netzinfrastruktur stark, denn diese ist bislang nicht für solch große und flexible Lasten der E-Mobilität ausgelegt gewesen. Hierzulande verschärft sich diese Situation noch, da durch den schleppenden Netzausbau die deutschen Stromnetze und·Netzanschlusspunkte·heute noch immer nicht für diese Anforderungen geschaffen sind. Dazu kommen lange Wartezeiten und hohe Kosten für den Ausbau des Netzanschlusspunkts, was häufig zu einer Verzögerung beim Bau und vor allem aber bei der Inbetriebnahme neuer Ladeparks führt. Auch schränkt der hinterherhinkende Stand der Netzinfrastruktur teils den Bau von Ladeinfrastruktur stark ein oder behindert diese unnötigerweise. Diese Hindernisse muss ChargeOne überwinden, um seine Mission, jede Person mit Ladeinfrastruktur zu versorgen, erfolgreich zu erfüllen.·
Für ChargeOne hat gridX eine Lösung gebaut, die auf der IoT-Plattform XENON basiert und zusätzlich auf das IoT-Gateway gridBox als lokale Steuereinheit zurückgreift. Zentraler Bestandteil dieser Lösung ist das smarte·dynamisches Lastmanagement, das durch das Grid-Protector-Modul ermöglicht wird. Die durch das Laden von E-Autos an einem Standort entstehenden Lasten werden smart gemonitort und so gesteuert, dass weder Sicherungen noch Netzanschlusspunkte überlasten – weder bei einer großen Anzahl Ladepunkte noch bei vielen parallelen Ladevorgängen. Das System kann dabei zum Beispiel Ladevorgänge zeitweise drosseln oder diese gar zeitlich versetzt ablaufen lassen, um die verfügbare Kapazität gezielt einzusetzen und die·Mobilitätsbedürfnisse·der Fahrer:innen zu erfüllen. Dabei berücksichtigt das·Energiemanagementsystem·zusätzlich auch weitere am Standort existierende Lasten, zum Beispiel von einem Gebäude, die über den Tag hinweg schwanken können und es daher möglich machen, stets eine unterschiedliche Menge an verfügbarer Leistung für das Laden von EVs aufzuwenden. Mit dem dynamischen Lastmanagement basierend auf XENON wird lokales·Echtzeit-Monitoring·eines jeden einzelnen Standorts möglich, wodurch die zur Verfügung stehende Leistung intelligent gesteuert und somit optimale Verwendung findet.
Durch den Einsatz des smarten dynamischen Lastmanagements bei seinen Projekten, das die gridX-Technologie ermöglicht, kann ChargeOne skalierbarere Ladeinfrastruktur bei gleichen Netzvoraussetzungen in kürzerer Zeit bauen und betreiben. So kann das Unternehmen bis zu fünfmal mehr Ladepunkte an einer Liegenschaft realisieren, auch bevor lokale Anpassungen an der Netzinfrastruktur – wenn überhaupt nötig – vorgenommen sind. Insgesamt reduziert das Traditionsunternehmen mit der Anwendung eines dynamischen Lastmanagements die zeit- und kostenintensiven Netzausbauten auf ein Minimum. Dies wird möglich, denn das smarte Energiemanagement erlaubt eine Steuerung der Lasten und Energieflüsse in Echtzeit sowie garantiert einen effektiven Überlastschutz. Auch bei hoher Auslastung eines Ladestandorts und starken damit einhergehenden Lastspitzen ist daher nicht mit Überlasten an Netzanschlusspunkt und Unterverteilungen zu rechnen, die die Mobilität von E-Autofahrer:innen ansonsten einschränken würden. In einer neunmonatigen Phase nach·Beginn der Partnerschaft Ende 2022·hat es ChargeOne mit Hilfe der gridX-Technologie geschafft, dem Ausbau der Ladeinfrastruktur Schwung zu verleihen und über 1.000 Ladepunkte in diversen Anwendungsfällen und für unterschiedlichste Kunden zu realisieren und an XENON anzubinden.
Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen (EVs) steigt der Druck auf die Stromnetze. Gleichzeitig suchen EV-Besitzer:innen nach einfachen Möglichkeiten, ihre Ladekosten zu senken und die Flexibilität ihrer Fahrzeuge zu nutzen, um ein stabiles Energiesystem zu unterstützen — ohne zusätzliche Investitionen wie z. B. Photovoltaikanlagen.
Mit seinem Smart-Charging-Angebot Slim Laden ermöglicht essent seinen Kund:innen, deren Elektrofahrzeuge intelligent zu Hause zu laden. Kund:innen, die dieses Angebot nutzen und ihr EV mindestens sechs Stunden angeschlossen lassen, können von der Flexibilitätslösung profitieren und bis zu 300 € pro Jahr durch Boni oder reduzierte Stromkosten sparen, ohne ihren Alltag anpassen zu müssen.
Im Kern des Angebots steht die automatisierte Energieoptimierung, die auf Day-Ahead-Strompreisen basiert: Indem Ladevorgänge in die kostengünstigsten Stunden verschoben werden, werden Fahrzeuge genau dann geladen, wenn Strom am günstigsten ist — wodurch schließlich das Energiesystem entlastet wird.
Um das Angebot im großen Maßstab bereitzustellen, setzt essent auf das fortschrittliche Energiemanagementsystem XENON von gridX. Die Plattform verbindet, überwacht und steuert die Elektrofahrzeuge über eine Cloud-to-Cloud-Architektur und ermöglicht so eine nahtlose Integration ohne zusätzliche Hardware in den Haushalten.
Der luxemburgische Energieversorger und Netzbetreiber wollte seinen Kunden die Vorteile einer digitalen Energieversorgung bieten. XENON ist das Rückgrat der neuen digitalen Lösungen.