Die Eröffnung neuer Schnellladestationen in Deutschland erfordert die strikte Einhaltung der Vorschriften der Verteilnetzbetreiber (VNB), die je nach Region variieren. Fastned muss die spezifischen Anforderungen der Netzbetreiber an jedem Standort erfüllen.
gridX hat ein maßgeschneidertes, netzkonformes Energiemanagementsystem (EMS) implementiert, das Wirk- und Blindleistung gemäß den Vorschriften der jeweiligen VNBs verwaltet. Das System steuert die Ladeinfrastruktur für E-Autos (EVs) automatisch entsprechend den Netzsignalen der VNBs und bestätigt die Konformität in Echtzeit.
Nach sechs Monaten der Pilotprojekte mit verschiedenen Verteilernetzbetreibern lieferte gridX die endgültige Lösung in nur wenigen Monaten. Die gridX-Lösung ermöglicht eine zuverlässige und konforme Handhabung der Netzinteraktionen mit jedem Verteilernetzbetreiber. Das System verarbeitet eingehende Netzsignale automatisch und nimmt die erforderlichen Wirk- und Blindleistungsanpassungen in Echtzeit vor, sodass die Fastned-Standorte jederzeit konform und betriebsbereit sind. Mit gridX kann Fastned die netzbezogenen Kosten optimieren, die Betriebssicherheit verbessern und seine Ladeinfrastruktur netzfreundlich betreiben.
Über das Projekt hinaus unterstützt die gridX-Lösung Fastned mit einer skalierbaren, zukunftssicheren Grundlage. Mit der neu eingeführten Kompatibilität mit G100 in Großbritannien kann Fastned seine Expansion in mehrere Märkte ohne betriebliche Hindernisse fortsetzen. Die Technologie trägt dazu bei, dass jeder neue Standort schnell und konform eingerichtet werden kann, wodurch eine zuverlässige Infrastruktur für das Schnellladenetz von morgen geschaffen wird.
Viessmann stellt sein Geschäftsmodell vom Gerätehersteller zu einem voll integrierten Anbieter von Energielösungen um. XENON unterstützt das Unternehmen bei dieser Transformation.
Mit dem kontinuierlich ansteigenden Ladebedarf stoßen viele Ladestationen für Elektrofahrzeuge (EVs) schnell an ihre Netzkapazitätsgrenzen, was eine Erweiterung komplex und kostspielig macht. E.ON Drive benötigte eine flexible Energiemanagementplattform, mit der die Ladeinfrastruktur an verschiedenen Standorten skaliert werden kann, während sowohl die Vorabinvestitionskosten als auch die laufenden Betriebskosten, wie z. B. Netzgebühren, niedrig gehalten werden.
An einem Ladestandort konnte E.ON Drive dank dem dynamischem Lastmanagement der XENON-Plattform die Ladekapazität um das Achtfache erhöhen, ohne das Netz erweitern zu müssen. Die Plattform verteilte den Strom automatisch auf die Fahrzeuge und sorgte so für eine vollständige Nutzung der verfügbaren Netzkapazität, ohne dass zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur erforderlich waren.