Die Österreichische Post ist der führende Logistik- und Postdienstleister der Alpenrepublik. Um bis 2030 seine gesamte Flotte zu elektrifizieren, benötigt das Unternehmen die entsprechende Ladeinfrastruktur sowie ein intelligentes Energiemanagementsystem, um diese zu betreiben.
Als zukunftsorientiertes Post- und Logistikunternehmen plant die Österreichische Post, eine nachhaltige Zustellung zu gewährleisten, indem sie bis 2030 auf eine rein elektrische Flotte umstellt. Dazu muss der gesamte Fuhrpark ausgetauscht und auch über 8.000 Ladestationen für Elektrofahrzeuge installiert werden. Eine weitere Herausforderung ist auch der zusätzliche Strombedarf, der durch das Laden der Flotte entsteht und das Netz belastet.
Statt eines teuren Netzausbaus setzt die Österreichische Post auf ein dynamisches Lastmanagement mit XENON, das die Ladevorgänge intelligent steuert und Überlasten verhindert, und somit den Betrieb der Sortieranlangen nicht beeinträchtigt. Die modulare Architektur von XENON ermöglichte die nahtlose Integration der bestehenden Ladestationen in Zusammenarbeit mit den Herstellern direkt vor Ort innerhalb von nur einer Woche. So waren auch bestehende Systeme mit XENON kompatibel und die Ladevorgänge konnten über alle Ladepunkte hinweg optimiert werden.
Die Ladeanforderungen für die Logistik unterscheiden sich von vielen anderen Anwendungsfällen. Da die meisten Fahrzeuge den ganzen Tag über genutzt werden, sind die Ladestationen in der Nacht praktisch komplett belegt. Die lokale Steuerung stellt dabei sicher, dass Internetausfälle das Laden nicht beeinträchtigen und somit die Touren für den nächsten Tag nicht gefährden können.
Außerdem können aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Strom und des hohen Ladebedarfs vieler Lieferwagen - im Durchschnitt mindestens 6 Ampere - nicht alle Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Unsere XENON-Plattform in Kombination mit dem Grid-Protector-Modul, ermöglicht es den Nutzern, ihre eigene Ladestrategie zu definieren, um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Die Österreichische Post konnte eine sequenzielle Ladestrategie definieren, die sicherstellt, dass jedes Auto über Nacht ausreichend geladen wird. So ist gewährleistet, dass die gesamte Elektroflotte immer bereit ist, die Tour des nächsten Tages zu absolvieren.
Soly ist ein in Europa führendes Unternehmen im New-Energy-Services-Bereich. Der Solarteur mit Hauptsitz in den Niederlanden wurde 2013 gegründet und hat sich seither erfolgreich in fünf internationalen Märkten innerhalb und außerhalb Europas, darunter im Vereinigten Königreich und in Südafrika, etabliert. Das Scale-up verfolgt das Ziel, der international führende Energieversorger der Zukunft zu werden.
Mit dem kontinuierlich ansteigenden Ladebedarf stoßen viele Ladestationen für Elektrofahrzeuge (EVs) schnell an ihre Netzkapazitätsgrenzen, was eine Erweiterung komplex und kostspielig macht. E.ON Drive benötigte eine flexible Energiemanagementplattform, mit der die Ladeinfrastruktur an verschiedenen Standorten skaliert werden kann, während sowohl die Vorabinvestitionskosten als auch die laufenden Betriebskosten, wie z. B. Netzgebühren, niedrig gehalten werden.
An einem Ladestandort konnte E.ON Drive dank dem dynamischem Lastmanagement der XENON-Plattform die Ladekapazität um das Achtfache erhöhen, ohne das Netz erweitern zu müssen. Die Plattform verteilte den Strom automatisch auf die Fahrzeuge und sorgte so für eine vollständige Nutzung der verfügbaren Netzkapazität, ohne dass zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur erforderlich waren.