27.2.2021
- Press Release
Sonne tanken mit gridX
Selbst erzeugten Solarstrom laden statt mit Verlust verkaufen: Mit gridX findet Solarstrom seinen Weg ins Elektrofahrzeug – ohne den Nutzerkomfort einzuschränken.

Elektromobilitätist nur so nachhaltig wie der Strom, mit der sie betrieben wird. Für klimaneutrale Mobilität braucht es also nicht nur Ladeinfrastruktur, sondern grünen Strom, um sie zu betreiben. Wird dieser lokal erzeugt und verbraucht, werden zusätzlich auch noch die Netze entlastet und Kosten gesenkt. gridX setzt mit seinem Energiemanagement genau hier an und schafft mit regionaler solarer Energieerzeugung und -verbrauch eine nachhaltige und wirtschaftliche Alternative.

Grundsätzlich lädt ein Elektrofahrzeug, sobald es an eine Ladesäule angeschlossen wird. Dabei hat der Nutzer keinen Einfluss auf die Herkunft des Stroms, mit dem geladen wird. Besitzer eines Eigenheims mit Solaranlage, Batteriespeicher und Wallbox können zwar ihren Solarstrom in die Batterie speichern und zum Laden des Fahrzeugs verwenden. Jedoch wird auch hier geladen, sobald das Elektrofahrzeug angesteckt wird. Der Nutzer hat somit ebenfalls keinen Einfluss auf den Ladezeitpunkt, sodass auch geladen wird, wenn aktuell keine Solarenergie zur Verfügung steht. Besonders ärgerlich ist das, wenn kurz darauf wieder Solarstrom erzeugt wird und dieser dann mit Verlust zurück ins Netz eingespeist werden muss. Das passiert, wenn zu diesem Zeitpunkt kein Eigenbedarf an Energie besteht, weil bspw. das Fahrzeug bereits vollgeladen ist und zudem die Haushaltsbatterie ihre maximale Kapazität erreicht hat. Dies ist dank gridX nun Geschichte. gridX ermöglicht solares Überschussladen für Elektrofahrzeuge auf eine nutzerfreundliche Weise, ohne dass Kompromisse bei der Mobilität eingegangen werden.

Um das Laden mit eigenem Solarstrom zu gewährleisten, müssen Wechselrichter und Ladepunkt kommunizieren. gridX ermöglicht intelligente Kommunikation sowie Monitoring und Steuerung des Ladeprozesses. Kunden haben nun die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, was mit  überschüssigen Solarstrom passiert. Über eine intuitive Oberfläche kann zwischen verschiedenen Lademodi gewählt werden.

Solares Überschussladen verwalten mithilfe verschiedener Lademodi:

Reines PV-Laden – Das Fahrzeug wird nur mit überschüssigen Solarstrom geladen. Dies stellt sicher, dass nur eigener, grüner Strom in das Fahrzeug gelangt. Im schlechtesten Fall, wenn es also keinen Überschuss gibt, kann es aber dazu führen, dass über längere Zeit gar nicht geladen wird.

Programmladen – Der Nutzer gibt die gewünschte Reichweite und Abfahrtszeit an. Das Energiemanagement von gridX deckt bis zur Abfahrtszeit den größtmöglichen Teil des Bedarfs mit Solarstrom. Sollte die Solarproduktion nicht ausreichen, wird der Bedarf erst aus der Haushaltsbatterie geladen und erst dann Strom aus dem Netz bezogen. Die gewünschte Reichweite wird dadurch so nachhaltig wie möglich erreicht.

Mindestladen – Der Nutzer gibt eine Reichweite an. Diese wird schnellstmöglich aus allen zur Verfügung stehenden Quellen geladen. Damit wird maximaler Nutzerkomfort gewährleistet, allerdings wird hier die Nachhaltigkeit nicht berücksichtigt.  So kann es auch passieren, dass ausschließlich Strom aus dem Netz geladen wird.

Das Energiemanagement von gridX Lösung ermöglicht es Nutzern nachhaltig zu laden, ohne den eigenen Komforteinschränken zu müssen. Kunden haben die volle Kontrolle über Ladevorgänge sowie den eigenen Solarstrom und haben somit die Nachhaltigkeit der Mobilität selbst in der Hand.

About gridX

Climate change is the biggest challenge of our times but today's power grid is not built for the uncertainty and decentral nature of renewable energies. gridX builds the digital infrastructure to enable the energy transition. Therefore, gridX develops XENON the platform to connect all distributed energy resources. gridX customers can develop their own energy applications on top of XENON or opt for ready-made solutions.