Elektrofahrzeuge werden für die Logistikbranche immer wichtiger, um den Betrieb nachhaltiger zu gestalten. Digitale Energielösungen sind entscheidend, um Störungen zu minimieren und die Kosten gering zu halten.
DHL ist das weltweit führende Logistikunternehmen für nationale und internationale Paketzustellung, E-Commerce-Versand, Frachttransport und industrielles Lieferkettenmanagement. Das Unternehmen hat für die Zustellung auf der letzten Meile auf elektrische Logistikflotten umgestellt, um seine Kohlenstoffemissionen drastisch zu senken. Die Abkehr von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren macht jedoch eine effiziente und zuverlässige Ladeinfrastruktur erforderlich.
Das Sortieren von Sendungen mit geringem Gewicht und Volumen für Last-Mile-Dienste ist in der Regel ein hochautomatisierter Prozess - dies garantiert eine schnelle und kostengünstige Zustellung an die Haustür der Verbraucher in aller Welt. Solche automatisierten Maschinen benötigen jedoch einen ununterbrochenen Betrieb, um effektiv arbeiten zu können. Daher ist es bei der Installation von Ladeinfrastruktur für elektrische Logistikflotten entscheidend, dass der zusätzlich benötigte Strom nicht zu Überlasten führt und den Sortierbetrieb gefährdet.
Unsere XENON-Plattform kann Lasten dynamisch und lokal verwalten, d.h. die aktuellen Lasten am Netzanschlusspunkt werden in Echtzeit gemessen und der Betrieb ist auch bei einer Unterbrechung der Internetverbindung gewährleistet. Durch die Berücksichtigung der Last des Gebäudes passt das Grid Protector Modul die Energieflüsse zu den Ladestationen dynamisch an, um zu verhindern, dass die EV-Ladestationen den Betrieb beeinträchtigen.
Darüber hinaus senkt XENON die laufenden Netzentgelte, indem es die Lastspitzen reduziert und mit den vom Netzbetreiber gewünschten Grenzwerten in Einklang bringt. So können mehr E-Ladestationen an der bestehenden Infrastruktur betrieben werden, ohne dass ein kostspieliger Netzausbau erforderlich ist.

Die Eröffnung neuer Schnellladestationen in Deutschland erfordert die strikte Einhaltung der Vorschriften der Verteilnetzbetreiber (VNB), die je nach Region variieren. Fastned muss die spezifischen Anforderungen der Netzbetreiber an jedem Standort erfüllen.
gridX hat ein maßgeschneidertes, netzkonformes Energiemanagementsystem (EMS) implementiert, das Wirk- und Blindleistung gemäß den Vorschriften der jeweiligen VNBs verwaltet. Das System steuert die Ladeinfrastruktur für E-Autos (EVs) automatisch entsprechend den Netzsignalen der VNBs und bestätigt die Konformität in Echtzeit.
Mit dem kontinuierlich ansteigenden Ladebedarf stoßen viele Ladestationen für Elektrofahrzeuge (EVs) schnell an ihre Netzkapazitätsgrenzen, was eine Erweiterung komplex und kostspielig macht. E.ON Drive benötigte eine flexible Energiemanagementplattform, mit der die Ladeinfrastruktur an verschiedenen Standorten skaliert werden kann, während sowohl die Vorabinvestitionskosten als auch die laufenden Betriebskosten, wie z. B. Netzgebühren, niedrig gehalten werden.
An einem Ladestandort konnte E.ON Drive dank dem dynamischem Lastmanagement der XENON-Plattform die Ladekapazität um das Achtfache erhöhen, ohne das Netz erweitern zu müssen. Die Plattform verteilte den Strom automatisch auf die Fahrzeuge und sorgte so für eine vollständige Nutzung der verfügbaren Netzkapazität, ohne dass zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur erforderlich waren.